Der Brevet Paris-Brest-Paris (PBP) ist ein 1200 km langer Fahrradmarathon (Brevet). Start und Ziel sind in
Paris. Der Wendepunkt ist in der nordwestfranzösischen Stadt Brest in der Bretagne. Entstanden ist PBP aus dem gleichnamigen Radrennen für Profis und Amateure, das erstmals 1861 und zuletzt 1956 stattfand. Der Brevet findet alle vier Jahre statt. Die nächste Austragung ist für 2011 vorgesehen.
Die Strecke ist sehr hügelig. Es
sind rund 10.000 Höhenmeter zu bewältigen. Der Brevet Paris-Brest-Paris ist kein Rennen. Das Ziel
der meisten Teilnehmer ist daher lediglich, die Strecke innerhalb der
vorgegebenen Zeit (wahlweise 90, 84 oder 80 Stunden) zu schaffen. Von
den wenigen ehrgeizigen Radfahrer bewältigen die schnellsten die
Strecke in etwa 44 Stunden. Der Kampf gegen die Müdigkeit ist dabei oft
schwieriger als die Anstrengung des Radfahrens.
Sascha Heinsohn gibt kurz seine ersten Eindrücke von diesem höllischen Radrennen von Paris an die französische Atlantikküste wider. Das Rennen findet alle 4 Jahre statt. Die Qualifikation ist hart. Es werden 4 Etappen gefahren, die 200, 300, 400 und 600 Kilmetern lang sind, also auch kein Honigschlecken.
Ich hab’s geschafft! 1255 km in 78 Stunden, von Paris bis an die Atlantikküste nach Brest und zurück nach Paris. Nonstop!! Mein Ziel, das Rennen einfach nur im festgelegten Zeitlimit zu beenden, ist mir geglückt. In den nächsten Tagen werde ich einen Bericht dazu schreiben.
Hier in einigen kurzen Worten ein paar Eindrücke:
Wind und Regen, ziemlich mieses Wetter; so verdammt viele Steigungen!; am Tage schnell fahren, damit ich nachts etwas Schlaf bekomme; es gab Zeitpunkte, da hätte ich heulen können, es gab Zeitpunkte da hatte ich den absoluten “Flow”!!!, viele verrückte Radfahrer; Franzosen sind radverrückt; am ersten Tag sind über 1000 Starter ausgestiegen; mein Orbea Rennrad hat alles mitgemacht, eine geile Maschine!; keine Panne; mein kompletter Körper schmerzt: tauber Rücken, linkes Knie schmerzt heftigst, meine Zehen spüre ich zum Teil immer noch nicht!
Fazit: Es ist ein geniales Gefühl dieses Rennen beendet zu haben, bin stolz und zufrieden mit meiner Leistung.
Jetzt regeneriere ich etwas, um am Sonntag den Langdistanztriathlon (3,8 - 180 - 42) in Köln locker zu finishen.
Ist er nicht wahsinnig, der Sascha?!






