Der Wetterbericht nimmt in den Medien eine sehr zentrale Stellung ein, er wird nahezu zelebriert. Klagen über Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder Kopfschmerz werden oft mit dem Satz kommentiert: heute spüre ich das Wetter wieder einmal. Wir sind dem Thema nachgegangen, denn Biestmilch hat auch bei Wetterfühligkeit ihren Stellenwert.
Der Frühling, der bei vielen von Frühjahrsmüdigkeit begleitet wird und der vergangene Monat April, der normalerweise ständig wechselnde Witterungen mit sich bringt, brachten uns auf die Idee über die Wetterempfindlichkeit des Menschen zu recherchieren und zu schreiben.
Der Mensch ist ständig Umwelteinflüssen ausgesetzt, denen er sich weder während der Arbeit noch im Familienleben oder in seiner Freizeit entziehen kann. Der Körper reagiert mit Wetterfühligkeit auf Stressoren der Umwelt wie Lärm, Temperaturschwankungen, schlechte Luft und gerät dabei in einen sensiblen Stresszustand. Ist es daher nicht einleuchtend, dass auch das Wetter an sich eine Rolle für unseren Gesundheits- und Stimmungszustand spielen kann.
Auf der Webseite quarks wird Wetterfühligkeit wie folgt beschrieben.
Der Begriff der Wetterfühligkeit findet sich im Lexikon. So versteht man laut Meyers Großem Taschenlexikon unter Wetterfühligkeit die »Beeinflussbarkeit von Allgemeinbefinden, Stimmung und Leistungsfähigkeit durch Witterungserscheinungen, z. B. Föhn.« Und weiter: »Wetterfühligkeit tritt bei etwa 30 Prozent der mitteleuropäischen Bevölkerung auf. Besonders betroffen sind Menschen mit Kreislaufstörungen. Von der Wetterfühligkeit zu unterscheiden, ist die Wetterempfindlichkeit, die sich durch Verschlimmerung bestehender Krankheiten, lokaler Beschwerden und Schmerzen äußert.«
Nach der gesetzlichen Auslegung gehört die Wetterfühligkeit ausdrücklich nicht zu den krankhaften Beschwerden, genauso wenig wie Ermüdungserscheinungen, Hunger- und Durstgefühle, See- und Luftkrankheit oder Schwangerschaftsbeschwerden.
Die Medizin-Meteorologen glauben, dass es sich um einen uralten Schutzreflex handelt, der bei Wetterwechsel Mensch und Tier vorwarnte. Dafür spricht, dass Menschen auch heute noch eine ständige Stimulation wechselnder Wetterreize im Sinne eines peristatischen Trainings für ihr Wohlbefinden benötigen. Auch in unserer zivilisierten Welt passt sich unser Körper Witterungsverhältnissen an. Augenscheinlich geschieht dies bei Kälte durch Zittern, bei Hitze durch Schwitzen. Wer sich regelmäßig Wetterreizen aussetzt, sprich an die frische Luft geht, trainiert sein Regelsystem und wird unempfindlicher gegen meteorologische Reize, härtet sich sozusagen ab.
Man unterscheidet…
Die physiologische Antwort auf atmosphärische Umweltreize wird als
Wetterreaktion bezeichnet. Zur Erhaltung der Kerntemperatur ist der
Organismus ununterbrochen gezwungen, Wärmebildung, Wärmeaufnahme und
-abgabe zu regulieren. Diese Körper-Reaktion nehmen wir nur wahr, wenn
wir stark schwitzen oder frieren. Unter weniger ausgeprägten
Bedingungen reguliert er autonom über den Kreislauf und Stoffwechsel.
Der Gesunde fühlt von diesem automatischen Einregeln nichts.
Wetterfühlig ist ein Mensch mit erhöhter Ansprechbarkeit bzw.
erniedrigter Reizschwelle seines vegetativen Nervensystems bzw.
Stress-Systems. Er nimmt also seine Körperreaktion auf Wetter und Klima
verstärkt wahr. Je nach Ausmaß dieser überschießenden Reaktion kann es
zu Müdigkeit, Kopfdruck und Konzentrationsstörungen kommen.
Wetterempfindlich kann man im Laufe seines Lebens durch entsprechende
Krankheiten und/oder Verletzungen werden. Häufigste Vertreter der
Wetterempfindlichkeit sind Kopf-, Narben- und Amputationsschmerzen
(“Phantomschmerzen”) sowie Müdigkeit und schwere Merkstörungen nach
Frakturen.
Wetterbedingte Beschwerden mögen Symptomen normaler Krankheiten ähneln
- in einer Hinsicht unterscheiden sie sich aber klar von ihnen: Auch
mit gründlichen Untersuchungen kann der Arzt keine krankhaften
Veränderungen an den betreffenden Organen nachweisen. Die Wetterleiden
müssen demnach als Symptom eines geschwächten Organismus betrachtet
werden, der nicht in der Lage ist, die atmosphärischen Veränderungen zu
kompensieren.
Warum Biestmilch bei Wetterfühligkeit?
Biestmilch moduliert das Krankheitsgefühl
Biestmilch ist eine Substanz, die ihre Wirkung über den primär über Die
Schleimhäute z.B. des Gastrointestinaltraktes entfaltet. Sie enthält
neben den vielen Immunmolekülen auch Neuropeptide. Daraus lässt sich
ableiten, dass sie Nervenaktivitäten wie die des Vagus** nicht nur über
das Immunsystem beeinflussen kann, sondern auch direkt das Mikromilieu
der nervalen Reizleitung moduliert.
Unsere Beobachtungen der letzten Jahre haben deutlich gezeigt, dass
Biestmilch in der Lage ist, das typische Krankheitsgefühl, das wir
erleben, wenn wir einen Infekt ausbrüten, positiv zu beeinflussen. Das
subjektive Gefühl des Krankseins, das mit Unwohlsein, Abgeschlagenheit,
Müdigkeit, Benommenheit, Frösteln, Muskel- und Gelenkschmerzen und
Appetitlosigkeit verbunden ist, kennt ein jeder, der einmal eine virale
oder bakterielle Infektion durchgemacht hat.
Biestmilch hebt die Stimmung
Biestmilch bessert die Stimmungslage und nimmt die Müdigkeit. Es gibt
mehrere plausible Erklärungsansätze für diese Wirkungen. Biestmilch
beeinflusst das Nervensystem direkt, indem sie die Aktivität von
Neurotransmittersystemen wie dem serotonergen System moduliert. Dies
ist denkbar über ihren Gehalt an Tryptophan. Ein zweiter Ansatz sind
Neuropeptidwirkungen aus der Familie der Endorphine, die
Verstimmungszustände positiv verändern könnten.
Wetterfühligkeit ist für viele ein Thema, und es ist anzunehmen, dass
die Zahlen noch steigen werden. Denn bei vielen Menschen ist zu
beobachten, dass ihr Körper einfach nicht mehr in der Lage ist, die
vielen Einflüsse von Außen angemessen zu verarbeiten bzw. zu
regulieren. Die Gründe sind vielfältig und führen in letzter Konsequenz
zu einem schwachen Immunsystem und übersensiblen Nervenkonstüm.
Biestmilch hat gezeigt, dass sie daran etwas ändern kann. Ohne Biestmilch keine Reize und ohne Reize keine Modulation.



