Archive for March, 2007


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Machen Sie eine Kur im Rossbad

… wenn Sie sich so gerädert fühlen wie wir.

Der Umzug nach Österreich ist soweit abgeschlossen. Doch im Deutschen Büro in Wiesbaden herrscht noch große Unordnung, und wir sind ganz schön kaputt.

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Nach harter Arbeit…

sollte man »rossbaden«, um sich schnell wieder einsatzfähig zu fühlen ;-) !

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Rossbad4Das machen Menschen schon seit Menschengedenken…

Comic von Leopold Maurer

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From being disorganized to getting settled

It was a stormy day at the lake of Constance, when we tried hard to tame the biest of disorder ;-)

Foehnstimmung

Neueordnung

Electronics

Finale

Finally, the place looks really organized.

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Wir ziehen um und wir erwarten Nachwuchs

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1. Biestmilch.com zieht mit seinen Hauptaktivitäten an den Bodensee. Es kann deshalb zu einer kleine Bogging-Pause kommen.

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2. Biestmilch.com erwartet Biester-Nachwuchs. Mitte April erweitert sich das Team.

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Die Leistungsgrenze liegt nicht im Muskel, der Schrittmacher sitzt im Gehirn

Es ist März und die Hochzeit der Traininglager. Jeder, der etwas mehr für sich plant, als nur zum eigenen Vergnügen und eigenen Entspannung Sport zu betreiben, ist auf dem Weg nach Mallorca, Sardinien, Sizilien oder auch nach Übersee, um sein Leistungsniveau auf Vordermann zu bringen.
Gerade gestern hatte ich ein Gespräch mit Bärbel Kaiser von www.tri2b.com, einem unserer sehr guten Geschäftspartner aus dem Bereich Ausdauersport. Wieder einmal musste ich feststellen, wie wenig die dort arbeitenden ambitionierten Sportler vom Potenzial der Biestmilch aufgenommen haben, obwohl wir schon Jahre zusammenarbeiten, und ich dort schon einige Artikel zum Thema publiziert habe.

Aus diesem Anlass möchte ich das Thema Muskelanpassung aufgreifen, dass jetzt in all den Trainingslagern sicher Ziel Nummer 1 darstellt. Es wird gedrückt, geschrubbt, man macht sich fertig, konzentriert sich auf Laktatwerte und neuerdings auch auf Schwankungen bei der Harnstoffausscheidung. Ich möchte einen ganz anderen Aspekt ins Treffen führen, der diese Werte stark relativiert und die Regulation als zentrales Funktionsprinzip des Körpers in den Vordergrund stellt.

Muskelanpassung: Der Vermehrung von Muskelfasern (Hyperplasie) und deren Verdickung (Hypertrophie) geht eine Mikroverletzung, Minimuskelfaserriss, voraus.
Die Folge ist ein Entzündungsprozess, dem ein Heilungsprozess folgen sollte. In der Phase der Heilung beginnt die Eiweißsynthese und damit der Aufbau der Muskelfasern. Heilungsprozesse bezeichnet man im Rahmen der Muskelanpassung auch als Reparaturvorgänge oder Regenerationsprozesse.

Der Körper funktioniert nicht nach einem einfachen Kausalitätsprinzip

Bei Hobbysportlern sind zum Zeitpunkt der Erschöpfung in der Regel weniger als 30% der aller vorhandenen Muskelfaser-Motoreinheiten aktiv. Elite-Athleten rekrutieren einen größeren Anteil ihrer Muskelfaser-Reserve. Das Maximum übersteigt unter den selben Bedingungen aber offensichtlich dennoch nicht 10% bis 20% der bei Hobby-Athleten aktivierten Fasern. Es gilt als äußerst unwahrscheinlich, dass bei einer Ausdauerbelastung über einer Stunde mehr als 50% der Muskelfaser-Motorneuronen-Einheiten aktiviert werden.
In großer Höhe werden Belastungseinheiten deshalb abgebrochen, weil die Symptome der Atemnot unerträglich werden. Es gibt keinerlei Hinweise, dass zum Zeitpunkt des Leistungsabbruches in irgendeinem Organsystem das Gleichgewicht gefährdet wäre. Das Muskel-Laktat ist niedrig, die Auswurfleistung des Herzens ist submaximal und nichts deutet auf eine Unterversorgung des Muskels mit Sauerstoff hin.
Nach einer Sprintbelastung ist der pH-Wert des Blutes selten unter 7,1 und der der Muskeln unter 6,6. Man kann also nicht von einem aufgrund von Stoffwechselabbauprodukten sauren Muskel sprechen. Eine drohende Azidose (Übersäuerung) des Stoffwechsels wird immer zuerst über die Atmung kompensiert. Deshalb steigt die Atemfrequenz, Wasserstoffionen, die uns sauer machen, werden abgeatmet. Die Atemnot und die damit verbundenen Empfindungen führen zu einem bewussten Abbruch der Belastung und nicht ein saurer Muskel. Der Gehalt an ATP, einem Maß für die Energiereserve im Skelettmuskels, unterschreitet unter allen denkbaren bisher untersuchten Belastungssituationen selten 50% der Ruhewerte. Das ist bemerkenswert, wenn man bedenkt wie klein die totalen ATP-Speicher im gesamten Muskel sind. Das heisst jedoch, dass die ATP-Konzentrationen unter Belastung eben so streng kontrolliert werden wie in Ruhe.
Was wollen diese Beispiele sagen? Bedeuten sie nicht, dass sich alle Organsysteme in einem Zustand des Gleichgewichts (Homeostase) befinden, auch wenn der Körper einen totalen Erschöpfungszustand erlebt, und dass nicht der Muskel das Kommando gibt, die Leistung herunterzufahren? Erholt sich ein gut trainierter Sportler im Ziel deshalb so unglaublich rasch? Wäre das Gleichgewicht der Organsysteme ernsthaft bedroht, dann würde ein Schockzustand drohen, der einen Aufenthalt im Krankenhaus erfordern würde. Das ist jedoch, wie jeder weiss, äußerst selten der Fall.

Widersprechen diese Beispiele nicht Ihren Vorstellungen von der Leistungsgrenze?

Der Organismus ist hier vereinfacht als motorisches Energiesystem dargestellt. Über eine Vielzahl von Sensoren werden die Aktivitäten des Organismus ebenso wie Umwelteinflüsse registriert und verarbeitet.
Der Schrittmacher im zentralen Nervensystem kalkuliert die Gesamtheit aller eingehenden Impulse und vergleicht das Ergebnis mit dem Sollwert. Der Sollwert gibt die Referenz für Korrekturen vor. Er repräsentiert Normwerte, die erfüllt sein müssen, damit das Überleben zu jedem Zeitpunkt der körperlichen Belastung gewährleistet ist.
Der Schrittmacher sendet die entsprechende Korrekturen an die Peripherie (Skelettmuskel, Herz, Atmung etc). Nachdem die Anpassung an die neue Situation erfolgt ist, beginnt der Prozess erneut. So entsteht ein stabiler um eine Baseline oszillierender Zustand.

So oszilliert beispielsweise die Herzfrequenz, der Glukosespiegel, die Anzahl aktivierter Muskelfasern.

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HIPIHI: Second Life Chinese Style

Second life seems to be everywhere, and critics start to develop stronger voices. Last night one of them could be heard and seen on the German television SAT1. Planetopia introduced Second Life and stated that there is many a 3-d computer game a lot better done than Second Life by Lindan Lab, California.
This morning I read about China jumping on the second life hype. But they seem to do better. At least like this the rumor goes. It is called HiPiHi

Netanel Jacobsson CEO and owner from Mash Up Media says and I myself made the same experience:  »I
always felt like Second Life was too geeky and to inaccessible, and
therefore had only signed in a couple of times and flied around out of
boredom.«

»Not so,« he says, »at HiPiHi, the Chinese Second Life. They have been smart enough to realize that most of us deadly are not geeks and need a more user-friendly user - interface. The user is offered a bunch of pre-fabricated avatars,
buildings, hills, rocks, objects and event water to furnish their own
worlds. Should they feel for it later, the user can always customize or
create any object from scratch as they see fit.«

HiPiHi is based on traditional Chinese creational mythology. Bietsmilch.com is curious to observe how these Second Lifes are going to develop. Or whether they will silently disappear one day, because its users fell asleep.

This was enough of SL on our biest-blog. I return to RL (real life) now. Be most welcome ;-)


su

Second Life Hype: a mere copy of real life?

On the weekend it happened that I read a very critical article on Second life by Jenny Diski published in the »London Review of Books«. And this morning I found on Steve Rubels blog the link to the unofficial Apple store in Second Life. Therefore I decided to add my lightweight notion to this topic. But have a look on the store first. It gives a good impression about what Second Life seems to be.

Is it a mere copy of real life, or has it got some extra innovative pull? I cannot see it. It is 3-d animation, it is a marketplace, an amusement park, very stereotyped, very plastic… herewith I agree very much with writer Jenny Diski. Second Life is clean, it is mostly purged from impurity, from imperfectness. This is obviously what we are all dreaming about. Does it proove that Hollywood is gearing our dreams or that Hollywood guesses our dreams or both… or ?
In Second Life we can easily rid ourselves from the signs of aging and disease, if we are short, we can grow tall, if our legs are too short, if our breasts are too, our lips etc. etc… at the end we look all very similar in Second Life…
In somehow it is scary how streamlined our fantasies are. Is there this crave in all of us to live in a never ending commercial of beauty and happiness?

When I first was confronted with Second Life I felt this pressure in me, like »my god, perhaps you have to jump on this bandwagon with biestmilch.com not to loose track«. I am sobered now. I think it is a fashion that is going to collapse one day, a hype that is going to decline because at the end Second Life is too boring, because it is lacking all we need: the haptic approach to life, the real stuff like taste, smell, the emotions that relations to the real world be it human or non-human provoke. I am happy that I came to this conclusion. It saves us a lot of time, we can now invest into real life.

su

Triathlon, Ironman, Kommerz und eigentlich geht’s ja so nicht wirklich weiter, oder?

Dieser Beitrag ist von Sascha. Er ist einerseits »Irrsinniger« Athlet, der sich dem Ausdauersport mit Haut und Haaren verschrieben hat, der Ultradistanzen liebt, und der trotz allem Wahnsinn, den er macht, so locker und unverkrampft ist. Sehr beeindruckend. Er ist seit 2001 mit Biestmilch.com verbunden.

Eigentlich wollte ich mich letzte Woche für zwei kleine Sprinttriathlons anmelden, so als schnelle Trainingseinheiten waren sie gedacht. Aber denkste, die Anmeldelisten sind geschlossen, komplett dicht, eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Mmmh, denke ich, diese kleinen Dorfwettkämpfe sind mittlerweile auch schon fast ein halbes Jahr im Voraus ausgebucht, der Triathlonsport boomt! Eindeutig, aber so richtig gut finde ich das nicht. Das ich mich für einen Ironmanstart schon ein Jahr vorher anmelden muss, ist schon zur traurigen Wirklichkeit geworden (was weiß ich, was in einem Jahr ist, verdammt noch mal !??!). Aber das ich für so einen kleinen Wettkampf schon ein halbes Jahr planen muss, will einfach nicht in meinen (vielleicht beschränkten) Schädel. Das macht doch keinen Spaß mehr!

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su

Troubles of mere existence

On one of my favorite blogs gapingvoid I found the link to this site ingredientx. I think it is a nice place for contemplation about the subtle irony of the essential stuff in life. Currently a lot of things are changing in my life. I only want to list 2 groundbreaking examples. One of the major changes took place last year. It was a radical shift from a conventional marketing strategy to web 2.0. This year another major change is about to happen: the move of biestmilch.com’s office from Germany to Austria. Merely this fact brings along that old relations start to crumble. For this reason ingredientx is reaching my heart especially today ;-).

Here a likeable example about one of the basic dynamics in human relations!