Archive for January, 2007


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Neue Biestmilch-Comicreihe: Episoden aus dem Rossbad

In Zukunft werden wir einmal im Monat eine Geschichte aus dem »Rossbad, der Anstalt für die bessere Gesundheit« erzählen. Das Rossbad ist eine Wellnesseinrichtung mit Tradition. Es werden traditionelle Methoden angewendet, aber auch neue Methoden zur besseren Gesundheit erarbeitet. Das Rossbad hat zu diesem Zweck einen Bereich für Gesundheitsexperimente. In diesem Raum wird auch die BIEST//GANG ihre Experimente durchführen.

Folge 1 »der biologische Whirlpool«

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»Einer, der ausgezog, um …«

Kjell, eines der treuesten Biester, sendete diesen Beitrag vor einigen Tagen aus Malaysia. Ich denke zur Zeit regelmäßig an Kjell. Vielleicht kommt das daher, dass ich derzeit so in den Alltag eingespannt bin, dass mich das Fernweh immer wieder packt. Fernweh ist ja meist ein etwas romantisches Gefühl und hat mit der Realität nur begrenzt etwas zu tun, wie man das auch aus Kjells Bericht entnehmen kann. Ich kenne dieses ambivalente Gefühl des Glücks und des Schmerzes zu eben der selben Zeit, wenn man in der Ferne weilt.

Hier Kjells Reflexionen unterwegs in die Ferne

»Viele Anregungen, viel Motivierendes haben die Stunden der Ruhe nach dem Ironman Hawaii 2006 gebracht. Ich habe mit vielen sehr interessanten Menschen gesprochen und versucht für mich das Wesentliche heraus zu destillieren.

Denn eines weiß ich heute, Kopieren funktioniert nicht, es ist langweilig und bringt einen nicht wirklich weiter. Man muss schon seine eigenen Erfahrungen machen.
Das abgeschlossene Studium, meine kleinen, aber für mich feinen Erfolge im Ausdauersport, haben in mir den Entschluss reifen lassen, aufs Ganze zu setzen. Das hieß für mich, zunächst die Profi-Lizenz zu lösen. Und jetzt ziehe ich als Triahtlet-Profi durch die Welt. Ich steckte mir also einen Rahmen für 2007 und wollte sehen, was mit einem Mini-Budget und guten Kontakten möglich ist.

Es stellte sich schnell heraus, dass da doch einiges möglich ist. Als ich das erkannt hatte ging alles rasend schnell. Wettkämpfe (in meinen Augen sinnvolle) waren ins Auge gefasst, die Flüge gebucht (All-Arround-the-world-ticket) und die Unterkünfte organisiert. Alles lief recht ordentlich und flüssig, mit wenigen Ausnahmen wie: die DTU versendete meine Elitepasse an die falsche Adresse und nun muss der Pass von einer meiner Hamburger Bekannten zum ersten Rennen mitgebracht werden.

Die Unterkunft in den USA habe ich noch nicht genau geregelt, wie auch die genauen Wettkämpfe vor Ort. Mein Budget scheint wohl doch etwas knapp kalkuliert. Die Flüge innerhalb Japans kann man erst drei Monate vor dem Flugtermin buchen. Aber was soll’s, es klappt ja doch immer irgendwie und wenn nicht, Pech!
Aber hopla, so locker und optimistisch war ich eine ganze Zeit lang nicht und bin es auch jetzt nur phasenweise. Nach nun fast zwei Wochen »on the road« und damit „Ausgezogen um…“ bin ich mir mit dem »UM« gar nicht mehr so sicher!!
Es ist irgendwie ein kleines Abenteuer. Manchmal scheint es mir, als hätte ich zuviele back-ups gemacht- Meine Reise mag deshalb vielen von Euch gar nicht als Abenteuer erscheinen.Für mich ist es ein gewaltiges Abenteuer, das in einem sehr tiefen Tal begonnen hat.
Große, irgendwie diffuse Probleme, ich weiss heute, da ich mitten in Malysia unterwegs bin, nicht mehr genau, welche es überhaupt waren, ließen den Start zu einer kleinen aber feinen Qual werden. Ich hatte am Hamburger Flughafen (05.01.07) absolut keine Lust mehr auf dieses Abenteuer. Und vor Ort auf Langkawi (Malaysia) wurde es die ersten Tage kein Stück besser, eher schlechter.
Eine Frage beschäftigte mich ständig: »Warum tust du das hier? Du könntest in der Kälte, die du zwar hasst, aber zu Hause, dein Ding auch durchziehen! …« So ging es bei allem was ich tat und dachte. Nicht das tolle Wetter, die Bedingungen, die Hilfe von Emmes (dem ausgewanderten Deutschen, bei dem ich in Malaysia Unterschlupf bekommen habe), nichts war irgendwie richtig.
… und dann war er wieder da, der Trainingsalltag und dieses wunderbare Gefühl, warum ich dies alles auf mich nahm: wie ein Wunder kippte meine Stimmung zum Positiven. Ich habe immer noch kleine Tiefs, aber das ist normal, doch die Tage sind nicht mehr nur bestimmt vom ständigen Hinterfragen, sondern ich mache und wir werden sehen, wozu ich ausgezogen bin …?!

Sportliche Grüße vom Biest//Gang-Member
Kjell
http://ironhamburger.blogspot.com

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Bilingual Blogging: Is it counterproductive?

On http://neurophilosophy.wordpress.com I found the following post »Bilingualism may delay onset of dementia*« This reminded me again that since quite some time I intended to write a comment on the issue of bilingual blogging.
Lately, I stumbled upon a post (I don’t exactly remember where) that blogging in two languages does not make sense because you loose focus and waste energy as you are only able to reach one audience. This notion haunts me time and again. Despite the spook roaming through my mind, I continued to do what I do, to blog bilingual. I discussed my concern with many of my friends and loyal readers. They appreciate the bilingual approach because as we move through the internet and around the world English is an essential skill you need, one might like it or not. And for this reason it is good training to elaborate language skills without putting to much effort into learning. German will never suffice, if you are aiming at an international community.

Moreover, among others the biest-blog specifcally addresses to triathletes, a community of athletes that travels around the globe and needs English to get along.
Therefore, I made up my mind to continue with my bilingual approach. Sometimes one just needs to be patient and give things time to develop. This is what  am currently doing: I wait and see.

And on top of this, if it does not make any sense for anybody out there, it may help me avoiding to come down with dementia too soon ;-))…

The English speaking audience may have another approach to this issue, because they are so used to the fact that they only need their mother tongue to push their way through the world. But don’t forget, monolingualism may foster dementia, and not only that. Language diversity may also make your life more colourful… and at the end, excuse me for being so educational!

* Continue reading if you want to know a little bit more about the dementia study.

(more…)

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The relevance of IGF-1 for recovery

Today I received a comment on a post of mine from October 19, 2006. It dealt with the importance of Immune system for recovery.  http://biest-blog.typepad.com/biest_blog/2006/10/if_milk_can_do_.html#comment-27987994

The question in this comment is whether IGF-1 has an relevance for recovery and whether there is any  scientific evidence. Yes, there is, definitely. IGF-1 (insulin-like growth factor) is an indispensable partner of the hormone insulin to get the glucose transported into the cells. Glucose is the pivotal vehical needed to bring energy substrates like energy-enriched phosphates into the cells metabolism, and thus, keep the cell going. This is especially of magnificent importance for the muscle cells of athletes. There are many studies prooving this process.

What I have to outline here is that IGF-1 is not only essential for recovery, it as crucial for performance. You have probably heard that IGF-1 is used for doping. In this case it is injected in doses steep above the physiological levels. It makes muscles grow faster, and not only the also other organs like the liver and the heart etc.. IGF-1 in high doses can be extremely harmful!

Biestmilch contains IGF-1 in physioligical amounts. In Finland the Mero et al. performed a study looking at IGF-1 blood levels after the intake of biestmilch. The results demonstrate that IGF-1 levels increase but remain within physiological limits. But we can draw the conclusion that one of the reasons why biestmilch fosters performance and recovery is due to IGF-1.

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BIEST//GANG statt Sponsoring

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In den  BIEST//NEWS  Ausgabe 10, 2006
habe ich kurz dargestellt, warum wir beschlossen haben und beschließen
mussten den Weg klassischen Sportsponsorings zu verlassen. Wir stellen
unsere Aktivitäten selbstverständlich nicht ein. Kein Mensch kann
erfolgreich sein, indem er die Hände in den Schoß legt. Wie wir uns den
neuen Weg vorstellen, möchte ich hier skizzieren.

An die Stelle des Sponsoring von Athleten, die man
ja mehr oder weniger nach persönlichen Gusto auswählt, tritt jetzt die
Biest//Gang. An die Stelle einer homogenen Gruppe - in unserem Falle
waren es bisher eben Triathleten, die unser Biestmilch-Label getragen
haben - tritt  die BIEST//GANG, eine Gruppe von Menschen aus
verschiedenen Berufsgruppen: wir sind Triathleten, Programmierer,
Designer, Musiker, Geschäftsleute, Coaches, Studenten … Wir sind alle
Eigntümer von kleinen Unternehmen oder Freiberufler, die sich zwischen
den Großen und Reichen behaupten müssen. Dazu ist es heute mehr denn je
erforderlich zusammenzustehen, Synergien zu nutzen, indem man sich
gegenseitig mit Know-how unterstützt.

Die BIEST//GANG steht mit Leidenschaft und
Überzeugung hinter der Biestmilch, dem neuen Biestmilch-Konzept, dem
Lebensstil, den sie verkörpert.   

Die GANG und ihr etwas schräges Profil

Wir sind reale ebenso wie virtuelle Personen. Wir bezeichnen uns als die Biester.
Unter
uns finden sich Wanderer zwischen den Welten, Einzelgänger und
Eigenbrötler, heimatlose Kosmopoliten ebenso wie Reisende mit starker
Homebase, aber auch sesshafte Kreaturen mit Familie. Wir sind am Rande
und im Zentrum der Gesellschaft. Wir lassen uns nicht gerne festnageln,
wenngleich wir sehr wohl Stellung beziehen.
Wandel und Veränderung sind unser Programm. Wir sind risikofreudig und experimentieren gerne.
Wir bewegen uns an der Front. Dort, wo sich die Dinge ereignen, möchten wir mitmischen.

Wir
brauchen keine Experten, wir machen selbst unsere Erfahrungen. Blutige
Nasen stören uns nicht, denn Wunden sind da, um zu lernen und
konstruktiv zu verheilen. Und da Biestmilch für uns alle zum Leben
gehört wie unser tägliches Brot, heilen unsere Wunden schneller, als
die der anderen.

Wir sind Visionäre und Experimentierer.

Wir
alle haben eingesehen, dass das 21. Jahrhundert von uns, die wir nicht
in großen Organisationen untertauchen können und wollen, des
Networkings bedarf, um erfolgreich neben den Global Players zu
überleben. Wenn wir die Musketiere wären, könnte unser Code vielleicht
»Einer für alle, alle für einen« heißen.

Wie Biester arbeiten

Was
wir tun, ist Häkchen auswerfen, Kommunikationsfäden stricken, um
Diskurse zu initiieren. Wir bürsten Vorgegebenes gegen den Strich.
Biester erfüllen keine Erwartungen, sie überraschen. Sie respektieren
andere und denunzieren sie nicht.
Wir kreieren Aktionen, die uns
selbst Spass zu machen. Wir möchten andere irritieren, um sie zu
amüsieren. Humor und Selbstironie sind ein wichtiger Teil unseres
Programms.

Wir verabschieden uns von den Klassikern des Marketings.

  • keine Messen
  • kein Sportsponsoring
  • keine Anzeigen
  • keine PR…

im üblichen Sinne mehr.

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Nike Speed+ watch details leaked

I just found this brand new stuff on http://www.engadget.com/2007/01/17/nike-speed-watch-details-leaked/ . I think it can really be thing for our triathlete techies, as far as I do know them. There is still a haze of mystery around this fabulous object.

Posted Jan 17th 2007 5:21PM by Donald Melanson
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There’s nothing official yet, but a fast-acting visitor to Nike’s just-launched Nike Store Europe website looks to have gotten the scoop on the company’s latest exercise-related gadget, snapping the above screenshot of the product page for the hereto unheard of Nike Speed+ watch. Not surprisingly, the page was taken down soon after, although the screenshot we’re left with manages to capture most of the key details. Basically taking the place of the iPod in the Nike+iPod equation, the watch will wirelessly receive distance, pace, and other data from the Nike+ sensor on your shoe and display it on its backlit LCD screen, also giving you the option to offload that data for uploading to the nikeplus.com website. In another sure sign that the page wasn’t quite ready for prime time, it unfortunately doesn’t give any indication of price or availability, although from the looks of it, it would seem that it’s coming sooner rather than later.

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John Cassavetes vs Ronald Reagan

A movie clip from the movie »The killers«, 1964, directed by Don Siegel.

Did it happen to you once that listening to politicians provoked strange feelings ;-) of indignation and frustration in you? Here you find some inspiration how to rid yourself of the feelings of powerlessness.
Moreover, it is worthwile to watch movies by and with John Cassavetes. He was an excellent director and actor.

John Cassavetes, born in New York on 9 December 1929 - demised on 3 February 1989 in Los Angeles
Actor and film director who was regarded as a pioneer of American cinema verité.

Films directed by Cassavetes:
Big Trouble (1986)
Love Streams (1984)
Gloria (1980)
Opening Night (1977)
The Killing of a Chinese Bookie (1976)
A Woman Under the Influence (1974)
Minnie and Moskowitz (1971)

More on: http://www.imdb.com/name/nm0001023/bio, http://de.wikipedia.org/wiki/John_Cassavetes

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Wieviele Ziele braucht der Mensch?

Eine kurze Reflektion von BIEST//GANG Mitglied Moritz Martin www.olympic-windsurfing.de/

Wenn ich diese Frage beantworten könnte…!

Wenn ich auf dem Wasser bin gibt es immer Ziele. Man überlegt andauernd, wohin man sein Board steuern möchte. Der Sport zwingt einen quasi dazu, klare Ziele vor Augen zu haben.
Andernfalls würde man irgendwo auf den Weltmeeren landen. Man wird bei jeder Entscheidung, einen neuen Kurs einzunehmen ins jetzt zurückgeholt, ist bei der Sache, im Jetzt.
Doch es geht mir wahrscheinlich wie vielen anderen so, dass es im Alltag nicht so leicht fällt, die Ziele klar vor Augen zu haben. Hier ist nicht alles frei bis zum Horizont. Es gibt viele Hindernisse, Schluchten, Spurrillen, die einen nicht loslassen möchten. Es gibt nicht "den richtigen" Weg.
2006 ließ mich an Zielen zweifeln, denn ich musste erfahren, wie sie binnen Sekunden zerstört werden können.
Nach einigen Monaten, die ich unter anderem damit zugebracht habe, mir ein Thema für meine Abschlussarbeit zu überlegen und mich mit unterschiedlichen Theorien beschäftigte, habe ich heute mehr Klarheit.
Die Philosophie der Biestmilch hat mich hier sicherlich beeinflusst und mir auch Kraft für neue Entscheidungen gegeben. Man sollte sich besinnen und seine Kräfte den Aufgaben widmen, die in gewisser Weise auch zu einem passen. Man muss sich mit den Dingen, die man tut identifizieren, darin aufgehen und Freude erleben. Stolz sein auf das, was einen von anderen unterscheidet, auf wahre Kompetenz.
Vor 17 Jahren habe ich zum ersten Mal auf dem Surfbrett gestanden und in den vergangenen Jahren viele Titel errungen. Das habe ich immer mit klarer Zielsetzung geschafft und der Sport hat mich in dieser Hinsicht sicherlich geprägt.

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Doch auf der internationalen Bühne ist mir der große Coup noch nicht gelungen. Vielleicht, weil die Ziele schwieriger einzuschätzen sind und ich es deshalb vernachlässigt habe, sie klar zu umreißen.
Diese Saison ist vorentscheidend für die Olympiaqualifikation 2008 und ich habe mir klare Ziele gesteckt.
Der Sport nimmt einen großen Teil meines bisherigen Lebens ein und ich habe mich deshalb auch entschlossen die Abschlussarbeit meines Studiums dem Windsurfsport zu widmen. Man sollte schließlich über die Dinge reden, von denen man Ahnung hat:-)
Ziele sind entscheidend für die Motivation. Solange sie positiv-realistisch sind und die Erreichung einen Anreiz darstellt, der zu der zeitlichen Distanz passt erreichen wir sie auch!
Wir müssen nur fest dran glauben und sie nicht aus den Augen verlieren.
Doch die Frage war ja eigentlich wie viele Ziele man braucht. Ich glaube, das weiß keiner…
Fest steht aber, sie dürfen nicht konkurrieren! Entweder sie sind zeitlich entkoppelt oder mit-einander vereinbar.
Was meint ihr?