
In den BIEST//NEWS Ausgabe 10, 2006
habe ich kurz dargestellt, warum wir beschlossen haben und beschließen
mussten den Weg klassischen Sportsponsorings zu verlassen. Wir stellen
unsere Aktivitäten selbstverständlich nicht ein. Kein Mensch kann
erfolgreich sein, indem er die Hände in den Schoß legt. Wie wir uns den
neuen Weg vorstellen, möchte ich hier skizzieren.
An die Stelle des Sponsoring von Athleten, die man
ja mehr oder weniger nach persönlichen Gusto auswählt, tritt jetzt die
Biest//Gang. An die Stelle einer homogenen Gruppe - in unserem Falle
waren es bisher eben Triathleten, die unser Biestmilch-Label getragen
haben - tritt die BIEST//GANG, eine Gruppe von Menschen aus
verschiedenen Berufsgruppen: wir sind Triathleten, Programmierer,
Designer, Musiker, Geschäftsleute, Coaches, Studenten … Wir sind alle
Eigntümer von kleinen Unternehmen oder Freiberufler, die sich zwischen
den Großen und Reichen behaupten müssen. Dazu ist es heute mehr denn je
erforderlich zusammenzustehen, Synergien zu nutzen, indem man sich
gegenseitig mit Know-how unterstützt.
Die BIEST//GANG steht mit Leidenschaft und
Überzeugung hinter der Biestmilch, dem neuen Biestmilch-Konzept, dem
Lebensstil, den sie verkörpert.
Die GANG und ihr etwas schräges Profil
Wir sind reale ebenso wie virtuelle Personen. Wir bezeichnen uns als die Biester.
Unter
uns finden sich Wanderer zwischen den Welten, Einzelgänger und
Eigenbrötler, heimatlose Kosmopoliten ebenso wie Reisende mit starker
Homebase, aber auch sesshafte Kreaturen mit Familie. Wir sind am Rande
und im Zentrum der Gesellschaft. Wir lassen uns nicht gerne festnageln,
wenngleich wir sehr wohl Stellung beziehen.
Wandel und Veränderung sind unser Programm. Wir sind risikofreudig und experimentieren gerne.
Wir bewegen uns an der Front. Dort, wo sich die Dinge ereignen, möchten wir mitmischen.
Wir
brauchen keine Experten, wir machen selbst unsere Erfahrungen. Blutige
Nasen stören uns nicht, denn Wunden sind da, um zu lernen und
konstruktiv zu verheilen. Und da Biestmilch für uns alle zum Leben
gehört wie unser tägliches Brot, heilen unsere Wunden schneller, als
die der anderen.
Wir sind Visionäre und Experimentierer.
Wir
alle haben eingesehen, dass das 21. Jahrhundert von uns, die wir nicht
in großen Organisationen untertauchen können und wollen, des
Networkings bedarf, um erfolgreich neben den Global Players zu
überleben. Wenn wir die Musketiere wären, könnte unser Code vielleicht
»Einer für alle, alle für einen« heißen.
Wie Biester arbeiten
Was
wir tun, ist Häkchen auswerfen, Kommunikationsfäden stricken, um
Diskurse zu initiieren. Wir bürsten Vorgegebenes gegen den Strich.
Biester erfüllen keine Erwartungen, sie überraschen. Sie respektieren
andere und denunzieren sie nicht.
Wir kreieren Aktionen, die uns
selbst Spass zu machen. Wir möchten andere irritieren, um sie zu
amüsieren. Humor und Selbstironie sind ein wichtiger Teil unseres
Programms.
Wir verabschieden uns von den Klassikern des Marketings.
- keine Messen
- kein Sportsponsoring
- keine Anzeigen
- keine PR…
im üblichen Sinne mehr.