Dies ist ein Zitat von Herrn Dr. Steffen Merle, Facharzt für interne Medizin, Rheumatologie und Naturheilkunde, aus Frankfurt/Main. Er tat diesen Ausspruch in unserem 3. Biestmilch Therapiegespräch im Rahmen der medizinischen Woche in Baden-Baden. Das Thema war in diesem Jahr »keine Erkrankungen ohne Entzündungen«, ein extrem spannendes Feld der Medizin.
Wir freuen uns über den großen Erfolg des Workshops. Die Vorträge waren sehr interessant, insgesamt war es eine äußerst konsistente Veranstaltung. Wir danken den Referenten Dr. Bernhard Ost, Frauenarzt, Angelika Gräfin Wolffskeel, Heilpraktikerin und eben Herrn Dr. Steffen Merle für ihre hervorrangenden Beiträge.
Das detaillierte Programm finden sie auf: http://www.biestmilch.de/newsletteranmeldung/newsletter-archiv/programm-des-2-biestmilch-therapiegespraechs.html
Ich möchte ganz kurz zu den Pünktchen nach dem »aber« Stellung nehmen. Das Zitat bezieht sich auf die verwunderlich vielfältige Wirkung der Biestmilch, ihre extrem breiten Einsatzmöglichkeiten, nämlich von der Menopause über die Depression oder chronische Virusinfektion bis hin zur Allergie, zu Rheuma oder Neurodermitis, um nur einige wenige zu nennen. Leicht kann diese Aufzählung zu einer Äußerung mit belächelndem Unterton führen wie:”Wohl ein Wundermittel, was..!?«
Nein, natürlich kein Wundermittel. Aber…
Chronische Entzündungen haben einen wichtigen Anteil an der Entstehung chronischer Erkrankungen. Das gilt zunehmend als anerkannt, und war auch die einhellige Meinung aller in unserem Workshop. Deregulierte Entzüngsprozesse stehen von Atherosklerose über Diabetes oder metabolischem Syndrom bis hin zu Autoimmunerkrankungen, Allergien oder Tumoren im Zentrum des Krankheitsgeschehens.
»Dereguliert« bedeutet, dass Entzündungen, die im Körper immer und überall ablaufen, aus der Kontrolle geraten, und dass das Stress-System, das die Entzündungsprozesse kontrolliert, nicht optimal funktioniert.
Stress-System initiert und kontrolliert Entzündungen
Das Stress-System besteht aus Nervensystem, Immunsystem und Hormonen. Das Nervenystem kontrolliert die Aktionen des Immunsystem in Echtzeit, das Immunsystem erzeugt Immunreaktionen und Entzündungsprozesse und bremst diese auch, allerdings mit Verzögerung von Stunden bis Tagen. Man denke nur an die Zeitverzögerung allergischer Reaktionen. Hormone wie Glukokortikoide und Katecholamine initiieren und kontrollieren ebenfalls. So entsteht ein vielfach vernetztes feines Gewebe aus Regelkreisen, die unser Überleben sichern und ständig versuchen, unser Wohlbefinden aufrecht zu erhalten.
Biestmilch moduliert das Stress-System
Und weil Biestmilch mit ihren Abertausenden von bioaktiven Molekülen das Stress-System beeinflusst/moduliert, kann Biestmilch bei so vielen verschiedenen Krankheitszuständen erfolgreich eingesetzt werden. So einfach ist das!!



