Der Begriff Modulation trifft meist auf Unverständnis. Eigentlich habe
ich bis heute nicht wirklich verstanden warum, wo doch jede Musik, jede
Wahrnehmung auf dem Prinzip der Modulation beruht. Jeder, der mit Musik
arbeitet, der wird mit diesem Begriff vertraut sein müssen.
Frequenzmodulation und Amplitudenmodulation sind ja über das Radio
längst als Abkürzungen wie FM und AM in unsere Alltagsbegriffswelt
übergegangen. Warum ist es so schwer, diesen Begriff auch für die
Biologie und Medizin zu akzeptieren, warum wird Modulation oft in die Esoterikecke
gedrückt, wo sie doch auf ganz nüchterner Naturwissenschaft fusst?
Das Prinzip der Modulation ist eine Möglichkeit, den
Aktivitätszustand komplexer Systeme zu beeinflussen.
Modulation verleiht physikalischen
Phänomenen die Eigenschaft, Informationen zu übertragen. Die
Modulation von Frequenz, Amplitude und Phase ergibt Klang und Rhythmus.
So wie Musik das Ergebnis einer Vielzahl von Modulationen ist, ergeben sich
aus der Modulation von Millionen gleicher und
unterschiedlicher Signale, aus Millionen von Sendern und Empfängern, aus der Art der Signale, der Signalstärken, der Frequenzen,
Interferenzen und wiederum derer Modulationen verschiedenste Körperzustände. Körperzustände bedeutet nichts anderes als das, wie wir uns fühlen: gut, wohl, nervös, krank, glücklich, müde etc., etc….
Seit drei Jahren in etwa bezeichnen wir Biestmilch als einen Modulator. Big deal? Nein, gar nicht, wenn Modulation nichts anderes bedeutet als Veränderung, dann ist ein Modulator einer, der Veränderungen in einem komplexen System erzeugen kann.
Also einfacher gesagt: Biestmilch ist eine Substanz, die meinen Zustand beeinflusst, denn ich bin nun einmal komplex, daran kann wohl kein Zweifel bestehen! Mit Biestmilch geht es einem einfach besser, man verträgt mehr Stress, wird schneller gesund, wird weniger häufig krank, altert langsamer, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.
Biestmilch funktioniert also nicht, wie wir es gewohnt sind, nach dem Prinzip von Dominosteinen, die man umstößt.
Die Wirkung in einem linearen System wie einer Dominosteinreihe ist mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagbar, in einem komplexen System wie dem Körper eines Individuums ist nicht einmal die Wirkung einer so bekannten und gut erforschten Substanz wie Acetylsalicylsäure (Aspirin) vorhersagbar.
Das ist, so glaube ich, das Problem, diese Unübersichtlichkeit, dieses nicht Vorhersehbare, dieses Komplizierte. Komplexität ist für uns beinahe identisch mit Unübersichtlichkeit, Unsicherheit und Bedrohlichkeit, nicht umsonst verwenden wir, wenn auch fälschlicherweise, den Begriff Chaos.
Wenn es in der Biologie bzw. Medizin ein Modell gäbe, das die Modulation als eine
Methode zur Beeinflussung komplexer Systeme darstellen und rechnen
könnte, dann wäre endlich eine Möglichkeit eröffnet, Verhaltens- bzw.
Zustandsänderungen eines Systems durch Modulation unmittelbar zu
beobachten und zu messen. Dem Begriff der Modulation würde damit
eine Konkretheit gegeben, die ihm bis heute fehlt. Modulation hätte dann die Chance, zu einem unumstrittenen Therapieprinzip zu werden, und Biestmilch als Modulator würde auch nicht mehr belächelt werden.
Biestmilch
ist mit ihrer Vielzahl an bioaktiven Molekülen selbst ein komplexes
System und ist damit vielleicht der bisher kompletteste rein
biologische Systemmodulator, der entdeckt wurde. Jedenfalls spricht die
Vielseitigkeit ihrer Einsatzmöglichkeiten ganz für diese Annahme.
Biestmilch enthält Moleküle aller drei Supersysteme der Regulation:
Nervensystem, Immunsystem und Hormone.
http://www.biestmilch.de/bibliothek/focus-sport/sport-allgemein.html