Archive for August, 2006


su

Shit happens: Ist das politisch korrekt formuliert?

Einige werden sagen: »Natürlich nicht«, andere werden sagen… »okay, warum nicht«

Was ist passiert?

Neben der Tatsache, dass wir die gesamte Internet-Konzeption umstellen, sind wir auch dabei unsere ganzen Biestmilch-Verpackungen zu ändern, keine Plastikdosen mehr, alles etwas feiner, für Sie komfortabler zu handhaben und vor allem, viel hübscher (ist klarerweise unsere Sicht der Dinge!). Vor einigen Tagen gingen unsere Kautabletten endlich nach unzähligen Überprüfungen und Hin-und-Her-Telefonaten in die Produktion.
Man ist immer voller Nervosität und Zweifel, ob man auch ja nichts übersehen hat. Und dann, eh man sich’s versah, kam schon der erste Notanruf aus der Produktion: »Schachteln zu klein, oder schlecht geklebt, die Umverpackung reisst auf«.

Packschews

Was tun? Der Vorschlag war zu kleben, mit durchsichtigem Tesa.

Wie sollten wir uns entscheiden? Wir brauchten unbedingt Ware, die Lager waren schon leer. Schweren Herzens stimmte ich dem Kleben zu, nachdem ich die Fotos gesehen hatte. Also wurde geklebt. Der Hersteller der Faltschachteln nahm einen Teil der Schuld auf sich und gewährte unbürokratisch eine Gutschrift. Ich war schon einigermaßen frustriert, versuchte mich aber drein zu finden, was man nicht gerne tut, wenn man so viel Mühe investiert hat. Aber irgendwann hat man einfach keine andere Wahl mehr.

Gut, es wurde also geklebt.

Am Montag erwarteten wir die Lieferung, sie kam nicht. Am Dienstag nachmittag, ich saß noch im Zug vom Bodensee nach Mainz, erhielt ich das Telefonat aus dem Büro: »Scheiße«, hieß es, die Klebung sähe Sch… aus und die Siegelpunkte hielten auch nicht!

Was war passiert?

Heute wieder zurück im Büro spürten wir der Ursache für das Debakel nach. Das Ergebnis war verblüffend. Keinen der vermutet Schuldigen traf eine Schuld. Es waren die Kautabletten höchst selbst, die um fast einen Millimeter dicker waren als zuvor. Sie brachten die Schachtel schlichtweg zum Platzen mit ihrem Bauchumfang. Damit war auch klar: die Schachtel war unverschuldet mindestens 5 Millimeter zu klein geraten und wurde von den Tabletten gesprengt.

Warum das?

Biestmilch ist ein biologischer Rohstoff. Ihr Volumen schwankt von Charge zu Charge. Zuvor hatten wir Dosen, da war die Dicke der Tablette ohne Bedeutung, mit der Faltschachtel war eine andere Präzision erforderlich. Das hatten wir nicht bedacht. Also werden wir neue Schachtel machen müssen. Ein saurer Apfel, in den wir leider beißen müssen, so ist das, wenn man zu spät nachdenkt.

su

Head over heels…

… and wheels. A baby girl is currently pushing her way through. Not even born she was able to change everything.

Wheels1

Those of you who know Chris McCormack. Macca, might be interested in these news. Chris left for Sydney today, head over heels, because his wife Emma Jane is pregnant with their second daughter and was admitted to the hospital yesterday because of premature contractions. No doubt, she is going to give birth within the next 12 hours. The girl is in a hurry, she was only expected for Sept. 23, 2005. A typical McCormack habit: always in a rush, moving fast! She seems to be the same, not ready to keep the schedule.
While Chris is still on the plane to Sydney we keep our fingers crossed that everything will run smoothly.
The plan was to travel to Monaco on Thursday. In the middle of all the planning, dithering between driving by car, taking the train or a plane, the real life intruded and things became very decisive, thanks to baby girl!

Conclusion: Macca is not racing in Monaco

Headover1

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Pistachios and black coffee for breakfast

Sunday, Hard, Austria, Lake of Konstanz alias Bodensee
Yesterday evening I arrrived here at my father’s home. It is my place of birth, and, it is currently the place where Chris McCormack gets prepared for Hawaii. For those who might ask, »what the heck is that fuss about Hawaii. Hawaii is »the« triathlon code word. It stands for the triathlon long-distance world championship in Kona, Big Island, Hawaii, where all the big cracks race.

This morning was a rainy, windy, rather cold day for August, a day where almost everybody prefers to sleep in, even our champ Chris and his training partner Kieran. But then, it was already 9:30, I started to wonder. Are they gone already?
I knocked the door. Both guys were still there. The body takes what it needs, this time it was a good sleep, the two gave in. There they were, having breakfast. You want to know what they ate? Kieran had some cereals, quite normal stuff, little bit dry perhaps but reasonable, and Chris, the big champ, was eating pistachios, a big pile of shells was already lying in front of him on a plate, with black coffee without sugar and milk.
I was amazed, »you are going to run with pistachios on an empty stomach and black coffee on top of it?« »Yes», he said, »no problem.» I started to think it over. I had just read a paper on the sensitivity of the stomach, the delayed gastric emptying under and after intensive exercise. One more example for the fact that there don’t exist straight forward scientific data that apply to everybody.

There is obviously much more to consider than a linear correlation between food and performance.

su

Hektik in Tokyo: Menschen wie Autos

Auf youTube habe ich ein Video entdeckt, dass die Animation auf unserer Seite »die vergeblichen Versuche eines Polizisten, den Verkehr zu regeln« http://www.biestmilch.de/matrix-leben/regulation/der-polizist.html sehr lustig ergänzt. Leider unterstützt youTube meinen Blog noch nicht direkt, daher hier der Link für diejenigen, die Lust  und Zeit haben http://www.youtube.com/watch?v=HOB2PMrg67Q. Stau ist schon ein bizarres und faszinierendes Phänomen. In Tokyo scheinen die Menschen, die Kunst zu beherrschen trotz Abertausender, die sich auf den Straßen, aus U-Bahnschächten, aus Geschäften und Bürogebäuden drängeln, nicht ins Stocken zu geraten. Menschen fließen auf Straßen zwischen Autos wie sich Hochwasser seinen Weg bahnt, rücksichtslos immer im Fluss. Bei uns wäre längst der totale Kollaps eingetreten, voller Wut und Verzweiflung würde ein Polizist versuchen, sein Bestes zu geben, aber vergebens.

su

Biestmilch.com beim Datterich in Darmstadt dabei

Am 03.09. findet auf dem Uni Gelände in Darmstadt der alljährliche, schon traditionelle Firmentriathlon »Datterich« statt. Moritz Martin www.olympic-windsurfing.de hat in windeseile ein Biestmilch-Team zusammengestellt. Für uns kleines und junges Unternehmen www.biestmilch.com ein tolle Sache und eine große Hilfe, auf dem dornigen Weg, Biestmilch immer mehr Menschen vertraut zu machen.

Moritz hat Euch geschrieben, dass wir uns bereit erklärt hätten, den Namen zu stiften und die Startgebühr zu entrichten. Das stimmt schon, aber im gleichen Atemzug möchten wir uns bei Euch bedanken, die Ihr Euch bereit erklärt habt, für Biestmilch.com an den Start zu gehen, und das so kurzfristig.

Moritz hat schon in den Jahren 2004 und 2005 an der Veranstaltung teilgenommen und erzählt, dass es einfach Spaß macht dabei zu sein. Ich hätte gerne mitgemacht, auch wenn ich natürlich aus der Wertung gekippt wäre! Aber gerade an diesem Wochenende begleite ich Chris McCormack http://chrismccormack.com nach Monaco zum Half-IRONMAN, was auch keine schlechte Option ist, das muss ich schon zugeben.

Für alle, die den berühmten Datterich nicht kennen und vielleicht nächstes Jahr Lust darauf haben: so funktioniert´s:

11 Starter bilden ein Team. Jeder Starter bewältigt 1/10 der IRONMAN-Distanz (also 380m schwimmen im Freibad, danach 18km Rad fahren und abschließend noch 4km laufen). Einzige Voraussetzung ist ein Fahrrad, es muss kein Rennrad sein. Der
Radkurs ist sehr eng und kurvig, daher eignet sich auch ein MTB. Die besten 10 Zeiten werden addiert, daraus ergibt sich die Team-Zeit.

Das Event ist durch Herrn Doz. Dieter Bremer höchst professionell organisiert. Die Verpflegung vor Ort ist optimal. Als Preise winken Bierfässer der Pfungstätter Brauerei.

Hier nun die 11 Starter von BIESTMILCH.com:

1. Moritz Martin, 2. Nicolai Martin, 3. Jan Regenfuß, 4. Sascha Sieverding, 5. Christian Mokros,
6. Alexander Mokros, 7. Patrick Mielke, 8. Niels Eichhorn, 9. Christian Schulz,
10. Philip Lotzmann, 11. Florian Kordes

Viel Erfolg und herzlichen Dank. Arne wird selbstverständlich als Vertreter von Biestmilch vor Ort sein.

su

Less could be more! Training quality overrides quantity!

Thank you for your comment, Olaf http://olafsabatschus.mediata.net/triathlon/. I want to bring it out at this point again, because my remark on training intolerance lies already some days back http://biest-blog.typepad.com/biest_blog/science_fragments/index.html and it would be a pity, if your valuable contribution got lost. Therefore here Olaf Sabatschus’ original text:

»Sounds very reasonable… as mentioned, it looks pretty much like some athletes who have been very successfull over years all of the sudden are not capable of doing any close to what they have achieved in their carreer before.
I personally have experienced, that especially high volume training is very tiring and causing much more side effects like bad colds, other infections, injuries etc. than a moderate approach, and that with much less than what the average triathlete thinks would be sufficient for a good performance, one can stay on the top for a decade or longer.
The muscle rebuild time is longer, the sooner (even very easy) training starts after long races. If training is kept as low as 20% of the usual volume with one week completely off immediately after the first race, I was able to do better at the second long course race scheduled 3-6 weeks after the first one. Cardiovascular fitness loss seems to be minimal, but muscular adaptation maximised this way.«

Imbrasil06bike
Olaf in the bike at the IRONMAN Brasil. He was first twice.

Olaf is a very talented athlete, probably one of the most talented ones. He trains very different compared to the many other triathletes I know. He emphasizes on training quality and not quantity. And if he is really motivated, he his performances are extraordinary.

By the way he is a biestmilch athlete now for many years. He will tell you about his experiences with biestmilch in one of the next posts.

su

BLOGGEN: Sinn oder Unsinn

Heute habe ich bei http://www.meinungsmacherblog.de die Ergebnisse einer Amerikanischen Studie zitiert gelesen, die mich darin bestätigen, dass unser biest-blog doch irgendwann kein vergebliches Unterfangen gewesen sein wird!

77 Prozent der amerikanischen Onlinekäufer lesen laut einer Studie von
Jupiter Research Produktrezensionen in Blogs und Wikis bevor sie sich
für einen Kauf entscheiden. Der Blogger Anthony Citrano wird in der
Studie mit einem Satz zitiert, der uns nicht überraschen dürfte,
beschreibt er doch eine der Hauptmotivationen für das Lesen von Blogs:
“Uniquely voiced content moves me more than mass marketing, and I think
that’s true about a lot of people.”

Die Biestmilchgeschichte ist ein Unikat, sie ist die Geschichte von Pionieren, die es heute in unserer westlichen Welt kaum noch gibt. Ich glaube, dass diese Geschichte auch für andere interessant sein kann. Zumindest bin ich bis jetzt nicht vom Gegenteil überzeugt worden.Solange werde ich in jedem Fall weiter bloggen.

Manchen wird es vielleicht verwundern, wenn er diese Beiträge regelmäßig verfolgt, dass es so etwas heute überhaupt noch gibt. Wir arbeiten ohne Netz und Fallschirm.

Manchmal habe ich auch das Gefühl, ohne Stange zu sein, die mir hilft das Gleichgewicht zu halten. Heute ist so ein Tag. Ich wende mich jetzt wieder meinem Rechner zu, den ich nach seinem totalen Kollpas am Freitag abend, versuche wieder startklar zu kriegen und das braucht Zeit. Gute Nacht…

su

Uwe Widmann: warum wird er von den »Medien« meist übersehen?

Eigentlich ist das überhaupt nicht nachvollziehbar. Er ist charismatisch, eloquent und sieht gut aus. Was bedarf es noch?

Seit 2002 kenne ich Uwe Widmann http://www.uwewidmann.de/index2.html. Er war damals Dritter geworden beim
ersten IRONMAN Germany in Frankfurt. Nur wenig später war er bei uns,
bei Biestmilch, wegen eines Sponsoring-Vertrages. Der Vertrag kam
zustande, und seitdem ist aus einer zunächst zurückhaltenden, eine
offene, sehr herzliche Beziehung geworden.

Uweuwe_1

Uwe Widmann ist ein
Triathlet, der sich seitdem sehr verändert und weiter entwickelt hat.
Er ist zum Hitze-Racer geworden, trotz der Tatsache, dass heißes Wetter
immer ein Albtraum für ihn war, er hat sich psychisch stark
stabilisiert, seine Selbstzweifel sind »fast« verschwunden. Man könnte
sagen:»He is a wonderful smart guy.« Er hat seine Sensibilität
gegenüber anderen dennoch nicht verloren.
Obwohl er schon beinahe 36
ist, und damit älter als Lothar Leder und Thomas Hellriegel, scheint er
noch nicht ausgelaugt. Uwe wurde in Frankfurt bei dem European
Championship IRONMAN Germany Vierter, keiner hat es bemerkt, weder im
Ziel wurde er zum Interview gebeten, noch hat ihn das Triahtlon-Magazin
in seinen Berichten über Frankfurt erwähnt. Warum? Er ist attraktiv,
wortgewandt, a smart guy eben. Und er ist ein Biestmilch-Athlet, aber
das ist nicht der Grund,warum ihn die Meiden geflissentlich übersehen.

An dieser Stelle sein Rennbericht.. Uwe Widmann kann auch sehr gut formulieren:

»So, jetzt ist die erste Ironman Europameisterschaft eine für die
sportlichen Geschichtsbücher. Was für ein Tag war das! Wir Athleten
bekamen einiges geboten an diesem 23. Juli. Vor allem das Wetter zeigte
sich von seiner wandlungsfähigen Seite. Sonne, Wolken, Kälte,
Regen, Sturmböen und Hitze - ein wahrhaft abwechslungsreicher Tag…

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